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Volle (Wind-)Kraft voraus

Volle (Wind-)Kraft voraus

Trotz anspruchsvoller Marktverhältnisse konnte die Reederei Scandlines mit der Installation eines Rotorsegels auf der Hybridfähre COPENHAGEN einen weiteren Schritt in Richtung grüne Fährschifffahrt setzen. Die Hybridfähre COPENHAGEN, die zwischen Rostock und Gedser verkehrt, wurde im Mai 2020 mit einem Rotorsegel der Firma Norsepower Oy Ltd nachgerüstet. Mit den grünen Investitionen konnte Scandlines bereits im Betriebsergebnis 2019 eine stabile und solide wirtschaftliche Leistung an den Tag legen und geht davon aus, dass auch diese dem Geschäft zugute kommen wird.

In den ersten Monaten des Jahres 2020 war das Geschäft noch relativ stabil, der Ausbruch von COVID-19 innerhalb Europas und die anschließenden Reisebeschränkungen führten jedoch zu einem starken Rückgang des Passagierverkehrs. Auch während der Corona-Krise hielt Scandlines jedoch den Betrieb auf beiden Routen aufrecht, um Frachtkunden zu bedienen und somit kritische Lieferketten zu gewährleisten. Die Anzahl der transportierten Lkw war während des Lockdowns nur leicht rückläufig.

Obwohl Scandlines optimistisch ist und sich darauf freut, seinen Passagieren eine maritim inspirierte Überfahrt zu bieten, wird erwartet, dass der Ausbruch von COVID-19 erhebliche negative Auswirkungen auf die Verkehrszahlen und das wirtschaftliche Ergebnis dieses Jahres haben wird. Scandlines arbeitet zielgerichtet daran, die negativen Einflüsse durch Kostenkontrolle und weiteren Effizienzsteigerungen zu vermindern.

Foto: COPENHAGEN mit Rotorsegel (Scandlines), ©: Scandlines/Michael Lemvig Olsen

07.08.2020