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25 Jahre Eisenbahnfährverkehr zwischen Deutschland und Schweden

25 Jahre Eisenbahnfährverkehr zwischen Deutschland und Schweden

Als einzige Fährreederei bietet die Stena Line direkte konventionelle Bahnverbindungen zwischen Schweden und Zentraleuropa an. Seit 1994 fahren Eisenbahnfähren zwischen Trelleborg und Rostock; aktuell sind auf der Linie Trelleborg – Rostock die MECKLENBURG-VORPOMMERN und die SKÅNE im Einsatz, zwischen Trelleborg und Sassnitz verkehrt zudem die SASSNITZ.

Von den einst 200.000 jährlich verschifften Waggons zwischen Rostock sowie Sassnitz und Trelleborg sind heutzutage allerdings weniger als 10 Prozent übrig. Grund hierfür ist der für die Eisenbahnunternehmen hoch subventionierte Landweg über Dänemark und die festen Querungen über den Großen Belt bzw. den Öresund.

Die wirtschaftliche und strategische Bedeutung des Eisenbahnfährverkehrs für den gemeinsamen Handel diskutierten Vertreter der Stena Line am 27.06. in Rostock mit dem schwedischen Abgeordneten Anders Hansson, seefahrtspolitischer Sprecher der Fraktion der Moderaterna im Riksdag: „Der Eisenbahnfährverkehr ist ein strategisch wichtiger Teil für die Versorgung und den Handel Schwedens. Es wäre aus politischer und volkswirtschaftlicher Sicht riskant, sich nur auf einen einzigen Güterverkehrskorridor zu verlassen. Daher muss unsere Regierung jetzt Maßnahmen in die Wege leiten, um die Transportalternative über die Ostsee zu stärken“, so Hansson.

Foto: MECKLENBURG-VORPOMMERN (Stena Line), ©: Kai Ortel

24.07.2019