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News

Landstromanlage am Kieler Color Line-Terminal eingeweiht

Landstromanlage am Kieler Color Line-Terminal eingeweiht

Den Fährschiffen der Color Line steht im Seehafen Kiel ab sofort eine Landstrom-Versorgung zur Verfügung. Während der Liegezeiten am Kai können die Dieselmotoren der Schiffe damit komplett abgeschaltet werden. Hierdurch wird sowohl die Schadstoffemission als auch der Ausstoß von Klimagasen auf null reduziert und damit ein maßgeblicher Beitrag zum Umweltschutz geleistet.

Die Kiel – Oslo-Fähren COLOR FANTASY und COLOR MAGIC sind für den Strombezug von Land ausgerüstet und liegen in Oslo bereits seit 2011 an der Hafensteckdose. Mit Kiel stellt jetzt ein weiterer Hafen die notwendige Infrastruktur zur Verfügung, um die Strategie der Color Line zum Schutz der Umwelt weiter voranzutreiben und zu unterstützen.

Die Anlage liefert die größte Landstrommenge in ganz Deutschland und versorgt die Schiffe der Color Line am Norwegenkai mit Strom. Die Liegezeit der COLOR FANTASY und COLOR MAGIC im Kieler Hafen beträgt vier Stunden und der jährliche Strombedarf während der Hafenliegezeit rund vier Millionen Kilowattstunden. Die neue Landstromanlage deckt diesen Bedarf.

Die Anlage wurde am 09.05. in Anwesenheit des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther, des Koordinators der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Norbert Brackmann, von Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer, Seehafen Kiel-Geschäftsführer Dr. Dirk Claus sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Color Line, Trond Kleivdal, in Betrieb genommen.

Foto: Landstromanlage am Norwegenkai in Kiel ©: Color Line

Eintrag vom 19.05.2019 19.05.2019

Scandlines klagt gegen Planfeststellungsbeschluss

Scandlines klagt gegen Planfeststellungsbeschluss

Die Reederei Scandlines hat am 08.05. beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Bau der Festen Fehmarnbeltquerung eingereicht. Trotz mehrfacher Anpassungen der Planunterlagen im Zuge des Planfeststellungsverfahrens seien nach wie vor eine Vielzahl von Planungsdefiziten nicht behoben worden. Einige dieser ungelösten Problemstellungen hätten direkte negative Auswirkungen auf den Fähr- und Geschäftsbetrieb von Scandlines.

Während der dänische Vorhabenträger die Möglichkeiten eines zum Tunnel parallelen Fährbetriebs verneint, kommt ein von der Planfeststellungsbehörde beauftragtes Gutachten zu einem ganz anderen Schluss. Hierin werden der Fährlinie auch zukünftig 40% der straßenseitigen Frachtverkehre zugeschrieben – zuzüglich einer erheblichen Anzahl an Passagieren. Voraussetzung hierfür ist aber eine faire und ausgewogene Tunnelplanung, welche auch die berechtigten Interessen von Scandlines berücksichtigt.

Nach der Auffassung von Scandlines entbehrten die aktuellen Planungen jedoch nach wie vor einer anforderungsgerechten und im Vergleich zum Tunnel nicht schlechter gestellten straßenseitigen Anbindung des Fährhafens Puttgarden. Auch den Nachweis ausreichender Schiffssicherheit auf einer der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt während der Bauphase bleibt der Beschluss schuldig. Stattdessen werde versucht, viele der planungsrelevanten Fragestellungen bezüglich der notwendigen Risikominimierung auf die Zeit der Bauausführung selber zu verschieben.

Foto: Hafen Puttgarden, ©: Scandlines

Eintrag vom 16.05.2019 16.05.2019

22.486 Namensvorschläge für neue Viking Line-Fähre

22.486 Namensvorschläge für neue Viking Line-Fähre

Anfang April startete die Viking Line einen Online-Wettbewerb, um einen Namen für den gegenwärtig in China im Bau befindlichen Fährneubau zu finden, der Anfang 2021 zwischen Schweden und Finnland in Fahrt kommen soll. Dabei kamen 22.486 Vorschläge zusammen, aus denen eine Jury zehn Finalisten ausgewählt hat. Aus diesen zehn Vorschlägen wiederum wird nun durch ein neuerliches Public Voting der endgültige Schiffsname ermittelt.

Nachdem die Fähren der Viking Line traditionell Namen getragen hatten, die auf –ella endeten (MARIELLA, AMORELLA, CINDERELLA), wurde 2013 mit dieser Tradition gebrochen, als die neue Stockholm – Turku-Fähre unter dem Namen VIKING GRACE in Dienst gestellt wurde. Die aktuelle Shortlist enthält daher sowohl Namensvorschläge, die sich an den alten Schiffsnamen orientieren (ARIELLE, ESTELLE) als auch solche, die besser zum Schwesterschiff VIKING GRACE passen (VIKING GLORY, VIKING LADY). Die zweite Phase der Abstimmung läuft noch bis zum 19.05. Die Verkündung des Siegernamens ist für den 27.05. vorgesehen.

Foto: ARIELLE? VIKING GLORY? (Viking Line), ©: Viking Line

Eintrag vom 13.05.2019 13.05.2019

Scandlines erhält 2018 Rentabilität

Scandlines erhält 2018 Rentabilität

Scandlines konnte 2018 aufgrund des stabilen Betriebs und der hohen Verlässlichkeit seine Rentabilität erhalten. Die Fähren auf den beiden Strecken des Unternehmens transportierten 2018 mit mehr als 43.000 Abfahrten 7,4 Mio. Passagiere zwischen Deutschland und Dänemark und konnten somit die Position der Reederei als unentbehrlichen Teil der europäischen Infrastruktur hervorheben.

Der Konzernumsatz ging 2018 um zwei Prozent auf 477 Mio. € zurück (2017: 487 Mio. €), nachdem der PKW-Verkehr und die Border Shop-Besuche leicht gefallen waren, da das ungewöhnlich warme Wetter von Mai bis September 2018 Skandinavier nicht dazu animierte, für ihren Urlaub in den Süden zu reisen. Der Umsatz der beiden Fährstrecken blieb mit 352 Mio. € unverändert.

Die Rentabilität konnte 2018 erhalten werden, da Scandlines Gewinne in Höhe von 191 Mio. € (2017: 194 Mio. €) aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBITA) erzielen konnte. Dies entspricht einer stabilen EBITA-Marge von 40 % (2017: 40 %).

Foto: COPENHAGEN (Scandlines), ©: Lars Sørensen/Scandlines

Eintrag vom 10.05.2019 10.05.2019

Corsica Ferries fährt auf die Balearen

Corsica Ferries fährt auf die Balearen

Nach erfolgreicher erster Mallorca-Saison 2018 steuert Corsica Ferries seit dem 21.04.2019 wieder die Balearen an. Seitdem setzt das Unternehmen bis Ende September wieder dreimal wöchentlich vom französischen Toulon nach Alcudia auf Mallorca über. Zudem nimmt die Reederei mit Menorca auch die zweitgrößte Balearen-Insel in ihr Portfolio auf. Insgesamt acht Mal – vornehmlich im Juni und September – wird ein MEGA EXPRESS-Fährschiff zusätzlich zu Mallorca auch in Mao auf Menorca anlegen und sich somit eine Rundreise Toulon – Mao – Alcudia – Toulon durchführen. Corsica Sardinia Ferries bietet damit die einzige Fährverbindung vom mitteleuropäischen Festland auf die Balearen an.

Der Hafen von Toulon ist von Deutschland aus ohne Zwischenübernachtung erreichbar. Seit der Eröffnung des Linienverkehrs von Toulon nach Korsika und Sardinien durch Corsica Ferries im Jahr 2000 erfreut sich der französische Mittelmeerhafen zunehmender Beliebtheit auch bei Reisenden im deutschsprachigen Raum.

Foto: MEGA EXPRESS TWO und MEGA SMERALDA (Corsica Sardinia Ferries), ©: Kai Ortel

Eintrag vom 01.05.2019 01.05.2019

FRS mit neuer Marokko-Linie für Passagiere

FRS mit neuer Marokko-Linie für Passagiere

Die im Januar 2016 eröffnete Frachtfährlinie Motril – Tanger Med der spanischen FRS-Tochter FRS Iberia bekommt mit der VOLCAN DE TAUCE in Kürze ein neues Fährschiff, das auf der Verbindung auch eine Auto- und Passagierbeförderung erlaubt.

Der Einsatz der 1995 in Spanien gebauten VOLCAN DE TAUCE auf der Linie nach Tanger Med wird möglich, weil im Mai die neue FRS-Fähre GOLDEN BRIDGE den Dienst auf der Linie Motril – Melilla übernehmen soll. Die GOLDEN BRIDGE wird gegenwärtig für ihr neues Einsatzgebiet hergerichtet.

Den täglichen Fährdienst zwischen Motril und Tanger Med hatte zuletzt die 1999 in Hamburg gebaute Frachtfähre MIRAMAR EXPRESS aufrechterhalten. Die von Nav. Armas gecharterte Kombifähre VOLCAN DE TAUCE kann dagegen 347 Passagiere und 96 Trailer transportieren.

Foto: VOLCAN DE TAUCE (FRS), ©: Kai Ortel

Eintrag vom 29.04.2019 29.04.2019

OSCAR WILDE an MSC verkauft

OSCAR WILDE an MSC verkauft

Die Irish Continental Group, Muttergesellschaft der irischen Fährreederei Irish Ferries, hat ihre Kreuzfahrtfähre OSCAR WILDE Mitte April an die Mediterranean Shipping Company (MSC) verkauft.

Die Übergabe an den neuen Eigner sollte noch im April in Belfast erfolgen; MSC zahlt für das 1987 in Finnland gebaute Schiff 28,9 Mio. €. Irish Ferries hatte die ehemalige Kiel – Oslo-Fähre 2007 von der Color Line erworben und überwiegend zwischen Irland und Frankreich eingesetzt. Auf dieser Route ist die OSCAR WILDE kürzlich von dem Neubau W. B. YEATS abgelöst worden.

MSC ist Eignerin der italienischen Schifffahrtsgesellschaften Grandi Navi Veloci (GNV) und SNAV und damit eine der größten Fährreedereien im Mittelmeerraum.

Foto: OSCAR WILDE (Irish Ferries), ©: Irish Ferries

Eintrag vom 27.04.2019 27.04.2019

CRUISE ROMA-Verlängerung abgeschlossen

 CRUISE ROMA-Verlängerung abgeschlossen

Die Grimaldi Lines-Fähre CRUISE ROMA ist am 05.04. nach Beendigung ihres Umbaus bei Fincantieri in Palermo wieder auf die Fährlinie Civitavecchia – Porto Torres – Barcelona zurückgekehrt. Zuvor war das Schiff auf der italienischen Werft um 29 Meter verlängert worden; dabei wurde die Frachtkapazität der Fähre von 3.060 auf knapp 3.700 Lademeter und die Passagierkapazität auf 3.500 Personen erweitert.

Darüber hinaus wurde die 2008 gebaute CRUISE ROMA im Rahmen des ca. 100 Mio. € teuren Großumbaus zur Hybrid-Fähre umgerüstet. Ihre 5 MWh-Lithium-Ionenbatterien sorgen nun dafür, dass das Schiff in den Häfen emissionsfrei betrieben werden kann. Auch wurden bei dem Umbau vier Abgaswäscher installiert, um die ab 2020 geltenden neuen Schwefelemissionsgrenzen im Mittelmeer einhalten zu können.

Nach dem Abschuss der Arbeiten an der CRUISE ROMA verholte das Schwesterschiff CRUISE BARCELONA zum Umbau nach Palermo. Als zweites Schiff wird auf der Linie gegenwärtig die CRUISE AUSONIA eingesetzt.

Foto: CRUISE ROMA (Grimaldi Lines), ©: Grimaldi Lines

Eintrag vom 25.04.2019 25.04.2019

COLOR HYBRID kurz vor Fertigstellung

COLOR HYBRID kurz vor Fertigstellung

Die neue Color Line-Fähre COLOR HYBRID steht auf ihrer Bauwerft im norwegischen Ulsteinvik kurz vor der Fertigstellung. Der Baufortschritt war in letzter Zeit stetig, erkennbar auch an der Außenbemalung der neuen Strömstad – Sandefjord-Fähre. Das Schiff mit der Bau-Nr. 311 wird nun bei der Ulstein Verft auf seinen Stapellauf aus der überdachten Bauhalle vorbereitet.

Die Plug In-Hybridfähre soll im Frühsommer fertiggestellt werden und auf der Fährlinie Strömstad – Sandefjord die BOHUS ersetzen. Das von Fosen Yards designte Schiff kann bei einer Geschwindigkeit von 17 Knoten 2.000 Passagiere und 500 Autos befördern. Teile der Überfahrt zwishen Schweden und Norwegen wird die COLOR HYBRID dank ihrer hohen Akku-Kapazität emissionsfrei zurücklegen.

 Foto: COLOR HYBRID (Color Line), ©: Ulstein Group

Eintrag vom 23.04.2019 23.04.2019

Schiffbauvertrag für Tallink tritt in Kraft

Schiffbauvertrag für Tallink tritt in Kraft

Die Tallink Grupp und Rauma Marine Constructions (RMC) haben am 27.03. den Festvertrag für den Bau einer neuen LNG-getriebenen Auto- und Personenfähre für den Verkehr zwischen Tallinn und Helsinki unterzeichnet.

Wie bereits die MEGASTAR, das neueste Schiff des Konzerns, wird auch die neue Shuttle-Fähre für den Dual-Fuel-Betrieb ausgelegt sein. Mit einer Gesamtlänge von ca. 212 Metern wird sie 2.800 Passagiere fassen können. Das Schiff wird rund 250 Mio. € kosten und soll im Januar 2022 abgeliefert werden.

Im Vergleich zur MEGASTAR wird die neue Fähre über einen größeren Passagierbereich mit mehr Sitzmöglichkeiten sowie über mehr Crew-Kabinen verfügen. Die neue Shuttle-Fähre wird außerdem von der kürzlich unterzeichneten Kooperationsvereinbarung mit der Technischen Universität Tallinn profitieren. Ziel dieser Vereinbarung ist die Entwicklung innovativer, intelligenter Autodeck-Lösungen für die Schiffe des Konzerns, um die Lade- und Entladevorgänge zu verbessern und sie auf die im Hafen von Tallinn bereits vorhandenen „Smart Port“-Lösungen abzustimmen.

Foto: Tallink-Neubau (Tallink), ©: Tallink

Eintrag vom 11.04.2019 11.04.2019