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News

Tallink startet Namenssuche für das neue Shuttle-Schiff

Tallink startet Namenssuche für das neue Shuttle-Schiff

Die Tallink Grupp hat am 02.08. eine internationale Namenssuche für das neue Shuttle-Schiff gestartet, dessen Bau Anfang nächsten Jahres (2020) bei Rauma Marine Constructions (RMC) in Finnland beginnen soll. Die Shuttle-Fähre wird Ende 2021 fertig gestellt und im Januar 2022 an die Tallink Grupp ausgeliefert.

Die Namensvorschläge für das neue Schiff können durch das Ausfüllen eines Formulars auf der Website der Tallink Grupp unter www.tallink.com/competition eingereicht werden. Der Wettbewerb ist noch bis zum 31.08.2019 ausgeschrieben; der Gewinnername wird vom Vorstand des Unternehmens bis Ende September dieses Jahres ausgewählt. Jeder, der älter als 18 Jahre ist, kann an dem Wettbewerb teilnehmen. Der Preis beinhaltet die einmalige Gelegenheit, im Januar 2022 auf der Jungfernfahrt des neuen Schiffes dabei zu sein.

Das neue Schiff wird wie die MEGASTAR auf der Strecke Tallinn – Helsinki verkehren und bequeme sowie hoch frequentierte Abfahrten zwischen den beiden Hauptstädten bieten. Der Vertrag zwischen der Tallink Grupp und Rauma Marine Constructions für den Bau des neuen Schiffes war im April 2019 unterzeichnet worden.

Eintrag vom 18.08.2019 18.08.2019

COLOR HYBRID abgeliefert

 COLOR HYBRID abgeliefert

Die weltgrößte Plug in-Hybridfähre COLOR HYBRID ist am 01.08. von der norwegischen Ulstein Verft an die Color Line abgeliefert worden. Das Schiff setzt auf der Verbindung Sandefjord – Strömstad neue Standards in Sachen Umweltfreundlichkeit und bedeutet zudem eine signifikante Verbesserung des Shopping- und Erlebnisangebots für Schiffsreisende zwischen Norwegen und Schweden.

An Bord der COLOR HYBRID wurden vielfältige Lösungen zur Reduktion von Geräuschen und Emissionen installiert. So werden im Hafen von Sandefjord die Batterien des Schiffes mit Landstrom aufgeladen, was es der Fähre ermöglicht, die Revierfahrt im gleichnamigen Fjord leise und emissionsfrei zurückzulegen. Die Ladezeit für die Akkus beträgt ca. eine Stunde. Darüber hinaus verfügt das Schiff über einen Wärmespeicher, der die Abwärme aus dem Kühlwasserkreislauf der Hauptmaschine und aus den entstehenden Verbrennungsgasen nutzt.

Die Indienststellung der COLOR HYBRID ist nach einigen Anpassungsfahrten für den 16.08. vorgesehen. Auf der Verbindung Sandefjord – Strömstad verkehrt das neue Schiff zusammen mit der COLOR VIKING.

Foto: COLOR HYBRID (Color Line), ©: Color Line

Eintrag vom 16.08.2019 16.08.2019

25 Jahre CROWN SEAWAYS

25 Jahre CROWN SEAWAYS

Die Kopenhagen – Oslo-Fähre CROWN SEAWAYS hat Ende Juli ihr 25jähriges Jubiläum auf der Traditionslinie der Reederei DFDS gefeiert. Am 26.07.1994 begann das Schiff unter dem Namen CROWN OF SCANDINAVIA seine Karriere unter DFDS-Flagge und ist seitdem fast ununterbrochen auf der Nachtverbindung zwischen der dänischen und der norwegischen Hauptstadt im Einsatz – länger als alle Fähren und Passagierschiffe vor ihr.

Allein in den vergangenen zwölf Monaten hat die CROWN SEAWAYS einiges an Bord-Events und Sonderfahrten erlebt, darunter eine Metal Cruise, einen Einsatz als schwimmendes Messegelände, die Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr und Übertragungen von Sportveranstaltungen auf der Großbildleinwand. Zuletzt im Januar 2018 hatte das Schiff ein umfangreiches Facelifting bekommen und dabei auch den aktuellen dunkelblauen Rumpfanstrich der Reederei erhalten. Auf der Linie Kopenhagen – Oslo verkehrt die CROWN SEAWAYS zusammen mit der PEARL SEAWAYS, welche die Linie seit 2001 bedient.

Foto: CROWN SEAWAYS (DFDS), ©: Kai Ortel

Eintrag vom 14.08.2019 14.08.2019

Scandlines plant nächste Schritte für emissionsfreien Fährverkehr

 Scandlines plant nächste Schritte für emissionsfreien Fährverkehr

Seit Jahren realisiert die Fährreederei Scandlines Schritt für Schritt ihre Green Agenda, um den Schiffsbetrieb umwelt- und klimafreundlicher zu gestalten. Seit 2013 wurde die komplette Flotte der Regelfähren auf Hybridantrieb umgestellt, womit Scandlines zum technologischen Vorreiter für die gesamte Branche wurde. Lesen Sie mehr ...

Eintrag vom 12.08.2019 12.08.2019

Erster Stahlschnitt für neue DFDS-Fähre

Erster Stahlschnitt für neue DFDS-Fähre

Auf der Guangzhou Shipyard International (GSI) in Südchina ist am 26.07. in Anwesenheit des Site-Teams von DFDS sowie von Vertretern der Klassifikationsgesellschaft und der Bauwerft der erste Stahlschnitt für die erste von zwei neuen Ostseefähren der dänischen Reederei erfolgt. Damit tritt das Projekt offiziell von der Design- in die Konstruktionsphase ein.

Die 230 Meter langen Schiffe werden entsprechend der modernsten Standards gefertigt und können 270 Trailer sowie 600 Passagiere befördern. Die Schiffe erfüllen außerdem die Vorgaben der „Safe Return to Port“ (SRTP)-Regeln für größere Passagierschiffe. Vorgesehen sind sie für die beiden wichtigsten Ostsee-Linien von DFDS, Klaipeda – Kiel und Klaipeda – Karlshamn.

Der nächste große Meilenstein für das noch namenlose erste Schiff wird die Kiellegung der Fähre sein, die für Ende 2019 oder Anfang 2020 vorgesehen ist.

Foto: Erster Stahlschnitt auf der GSI-Werft (DFDS), ©: DFDS

Eintrag vom 10.08.2019 10.08.2019

Zweite Sylt-Fähre kommt im November

Zweite Sylt-Fähre kommt im November

Die Flensburger Reederei-Gruppe FRS, zu der die Rømø – Sylt Linie gehört, kauft eine weitere Autofähre für ihre Fährverbindung nach Sylt. Damit erweitert die Reederei ihre Kapazitäten auf der Strecke Havneby/Rømø – List/Sylt um über 150%. Erstmalig wird die norwegische Fähre TRESFJORD im November 2019 als zweites Schiff zum Einsatz kommen.

Mit der zweiten Fähre baut die Rømø – Sylt Linie ihren Fährbetrieb rechtzeitig zu den Bauarbeiten auf dem Hindenburgdamm im November deutlich aus. Die TRESFJORD kann bis zu 127 PKW befördern, gut eineinhalb Mal so viel wie die bislang alleine auf der Linie verkehrende Fähre SYLT EXPRESS.

Die TRESFJORD wurde wie die SYLT EXPRESS auf der norwegischen Werft Fiskerstrand gebaut, Einsatzgebiet waren bislang die norwegischen Fjorde zwischen Molde und Vestnes. Die neue Sylt-Fähre verfügt außer über einen Dieselantrieb mit einem LNG-Motor auch über eine sehr umweltfreundliche und moderne Antriebstechnik. Dieser verhilft der Fähre zu einer Reisegeschwindigkeit von 15 Knoten. Die Fahrgäste dürfen sich auch auf der zweiten Sylt-Fähre über einen geräumigen Passagiersalon, große Freidecks sowie Bordgastronomie freuen.

Foto: TRESFJORD (Rømø – Sylt Linie), ©: FRS

Eintrag vom 08.08.2019 08.08.2019

PATRIA SEAWAYS bedient Estland-Fährlinie

PATRIA SEAWAYS bedient Estland-Fährlinie

Am 11.07. hat DFDS die Klaipeda – Karlshamn-Fähre PATRIA SEAWAYS nach Estland verlegt, wo das Schiff nun vorübergehend auf der Linie Paldiski – Hanko zum Einsatz kommt.

Diese Maßnahme erlaubt eine Dockung der zwischen Paldiski und Hanko normalerweise eingesetzten SAILOR. Dieses Schiff vertritt die PATRIA SEAWAYS vom 12. – 26.07.. Betroffene Passagiere auf der Linie Klaipeda – Karlshamn werden nach Möglichkeit auf Abfahrten der beiden anderen dort eingesetzten Fährschiffe ATHENA SEAWAYS und OPTIMA SEAWAYS umgebucht.

Da sich die Catering-Möglichkeiten auf der SAILOR auf ein einziges Büffet-Restaurant beschränken, erhofft sich DFDS von dem Einsatz der größeren PATRIA SEAWAYS auch ein Plus an Einnahmen in den Bord-Restaurants und im Shop der 1992 als STENA TRAVELLER gebauten Fähre.

Foto: PATRIA SEAWAYS (DFDS), ©: Kai Ortel

Eintrag vom 02.08.2019 02.08.2019

110 Jahre Königslinie

110 Jahre Königslinie

Vor 110 Jahren, am 06.07.1909, wurde die „Königslinie“, die Eisenbahnfährverbindung zwischen Sassnitz und Trelleborg, in Anwesenheit des schwedischen Königs Gustav V. und des deutschen Kaisers und Königs von Preußen, Wilhelm II, feierlich eröffnet.

Vorangegangen war der Fährlinie eine Postdampferverbindung, die auf das Jahr 1897 zurückreichte. Erst der Einsatz von Eisenbahnfähren ermöglichte jedoch eine durchgehende Zugverbindung zwischen Berlin und Stockholm, wobei von Anfang an Passagier- wie auch Güterzüge die damals noch vier Fähren (DEUTSCHLAND, PREUSSEN, DROTTNING VICTORIA und KONUNG GUSTAV V) nutzten. Nach dem Zweiten Weltkrieg dienten die Bahnfähren vermehrt auch dem Transport von PKW.

Seit 2012 ist die Fährlinie Sassnitz – Trelleborg komplett in der Hand der schwedischen Stena Line. Zum Einsatz kommt dort weiterhin die 1989 gebaute SASSNITZ, der Transport von Güterwaggons wurde jedoch 2014 eingestellt. Mit dem Nachtzug „Berlin Night Express“ nutzt jedoch noch immer eine private Bahngesellschaft die Fährlinie – eine Reisemöglichkeit, die unter dem Eindruck von Protesten gegen den Klimawandel und gegen umweltschädliche Reiseformen womöglich bald eine Renaissance erleben könnte.

Foto: SASSNITZ (Stena Line), ©: Kai Ortel

Eintrag vom 30.07.2019 30.07.2019

Scandlines sieht grün

Scandlines sieht grün

Seit dem Verkauf von Scandlines an ein Konsortium aus drei Infrastrukturfonds im vergangenen Jahr wurde der Fokus der Reederei auf grüne Initiativen gerichtet.

Eine erste Maßnahme wurde bereits beschlossen und in die Tat umgesetzt: Auf allen vier Hybridfähren der Strecke Puttgarden – Rødby wurden die insgesamt 16 Thruster – die Antriebssysteme der Fähren – ausgetauscht, um die Umweltbelastung zu vermindern. Durch die Investition in Höhe von 13 Mio. € wird der Unterwasserschall bzw. werden die von den Schiffen verursachten Vibrationen zum Nutzen des maritimen Lebens in der Fehmarnbelt-Region reduziert. Zudem werden durch den homogeneren Flow des Wassers während des Antriebs Emissionen wie CO2 verringert.

Auch von der Strecke Rostock – Gedser gibt es grüne Neuigkeiten. Gemeinsam mit der Rostock Port GmbH und dem Fraunhofer-Institut der Universität Rostock ist Scandlines Partner in dem Logistikprojekt „Simulationsgestützte Optimierung der Abfertigungsprozesse moderner RoRo-Schiffe in Fährterminals“. So sollen im Ergebnis des Projekts die Ladeprozesse der Fähren auf dem Rostocker Fährterminal effizienter gestaltet werden, um die Geschwindigkeit und die damit verbundene Emissionsbelastung während der Seepassage so gering wie möglich zu halten.

Ferner gibt es Überlegungen, Rotorsegel auf den Hybridfähren der Strecke Rostock – Gedser zu montieren. Ein Rotorsegel ist die moderne Version des Flettner-Rotors. Durch die Installation von Rotorsegeln könnte der CO2-Ausstoß auf der Linie Rostock – Gedser um weitere vier bis fünf Prozent verringert werden.

Foto: COPENHAGEN (Scandlines), ©: Kai Ortel

Eintrag vom 26.07.2019 26.07.2019

25 Jahre Eisenbahnfährverkehr zwischen Deutschland und Schweden

25 Jahre Eisenbahnfährverkehr zwischen Deutschland und Schweden

Als einzige Fährreederei bietet die Stena Line direkte konventionelle Bahnverbindungen zwischen Schweden und Zentraleuropa an. Seit 1994 fahren Eisenbahnfähren zwischen Trelleborg und Rostock; aktuell sind auf der Linie Trelleborg – Rostock die MECKLENBURG-VORPOMMERN und die SKÅNE im Einsatz, zwischen Trelleborg und Sassnitz verkehrt zudem die SASSNITZ.

Von den einst 200.000 jährlich verschifften Waggons zwischen Rostock sowie Sassnitz und Trelleborg sind heutzutage allerdings weniger als 10 Prozent übrig. Grund hierfür ist der für die Eisenbahnunternehmen hoch subventionierte Landweg über Dänemark und die festen Querungen über den Großen Belt bzw. den Öresund.

Die wirtschaftliche und strategische Bedeutung des Eisenbahnfährverkehrs für den gemeinsamen Handel diskutierten Vertreter der Stena Line am 27.06. in Rostock mit dem schwedischen Abgeordneten Anders Hansson, seefahrtspolitischer Sprecher der Fraktion der Moderaterna im Riksdag: „Der Eisenbahnfährverkehr ist ein strategisch wichtiger Teil für die Versorgung und den Handel Schwedens. Es wäre aus politischer und volkswirtschaftlicher Sicht riskant, sich nur auf einen einzigen Güterverkehrskorridor zu verlassen. Daher muss unsere Regierung jetzt Maßnahmen in die Wege leiten, um die Transportalternative über die Ostsee zu stärken“, so Hansson.

Foto: MECKLENBURG-VORPOMMERN (Stena Line), ©: Kai Ortel

Eintrag vom 24.07.2019 24.07.2019