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Scandlines sieht grün

Scandlines sieht grün

Seit dem Verkauf von Scandlines an ein Konsortium aus drei Infrastrukturfonds im vergangenen Jahr wurde der Fokus der Reederei auf grüne Initiativen gerichtet.

Eine erste Maßnahme wurde bereits beschlossen und in die Tat umgesetzt: Auf allen vier Hybridfähren der Strecke Puttgarden – Rødby wurden die insgesamt 16 Thruster – die Antriebssysteme der Fähren – ausgetauscht, um die Umweltbelastung zu vermindern. Durch die Investition in Höhe von 13 Mio. € wird der Unterwasserschall bzw. werden die von den Schiffen verursachten Vibrationen zum Nutzen des maritimen Lebens in der Fehmarnbelt-Region reduziert. Zudem werden durch den homogeneren Flow des Wassers während des Antriebs Emissionen wie CO2 verringert.

Auch von der Strecke Rostock – Gedser gibt es grüne Neuigkeiten. Gemeinsam mit der Rostock Port GmbH und dem Fraunhofer-Institut der Universität Rostock ist Scandlines Partner in dem Logistikprojekt „Simulationsgestützte Optimierung der Abfertigungsprozesse moderner RoRo-Schiffe in Fährterminals“. So sollen im Ergebnis des Projekts die Ladeprozesse der Fähren auf dem Rostocker Fährterminal effizienter gestaltet werden, um die Geschwindigkeit und die damit verbundene Emissionsbelastung während der Seepassage so gering wie möglich zu halten.

Ferner gibt es Überlegungen, Rotorsegel auf den Hybridfähren der Strecke Rostock – Gedser zu montieren. Ein Rotorsegel ist die moderne Version des Flettner-Rotors. Durch die Installation von Rotorsegeln könnte der CO2-Ausstoß auf der Linie Rostock – Gedser um weitere vier bis fünf Prozent verringert werden.

Foto: COPENHAGEN (Scandlines), ©: Kai Ortel

26.07.2019